Neuigkeiten aus Soest

Sprache ist der Schlüssel

Ein Bericht des Soester Anzeigers zur Jahreshauptversammlung des GEW Ortsverbandes Soest


GEW-Rentenexperte Jürgen Gottmann in Soest

Jürgen Gottmann, GEW-Fachmann für Rente, Versorgung und Altersteilzeit, war am 23.02.2017 beim GEW OV Soest zu Gast.


Inklusion - aber anders

GEW-Soest Vorstandsmitglied Angela Lehmenkühler beschreibt im Soester-Anzeiger-Artikel vom 9. Februar 2017, wo es bei der Umsetzung der Inklusion in NRW derzeit noch hakt.


Tarifrunde 2017: Warnstreik in Düsseldorf am 9. Februar

Auch beim Warnstreik in Düsseldorf waren Mitglieder der GEW Kreisvereinigung Soest vor Ort. Zusammen mit rund 7000 Tarifbeschäftigten folgten sie dem Streikaufruf von GEW, ver.di, GdP und dbb zu einem landesweiten Warnstreik in Düsseldorf.

Die Finanzlage der öffentlichen Hand ist gut, das wird immer wieder betont. Trotzdem haben die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. Mit dem Warnstreik und der eindrucksvollen Kundgebung sieht die GEW die öffentlichen Arbeitgeber jetzt unter Druck, für die nächste Verhandlungsrunde Mitte Februar ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Die Gewerkschaften fordern insgesamt sechs Prozent mehr Gehalt mit einer Stufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie einer sozialen Komponente und die Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder. Außerdem fordern wir die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamt*innen.

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst dürfen nicht weiter gegenüber der Privatwirtschaft abgehängt werden. An vielen Schulen – auch in Lippstadt – ist der Lehrkräftemangel bereits deutlich spürbar. Mit der Reaktivierung von Pensionär*innen für den Unterricht ist es nicht getan, der Arbeitsplatz Schule muss wieder attraktiv werden.(Foto: R. Lauber).


Tarifrunde 2017: Warnstreik am 01. Februar 2017

Nach dem ergebnislosen Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde hat die GEW NRW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen. Über 2.000 Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und pädagogische Fachkräfte sowie auch Hochschulbeschäftigte nahmen an den regionalen Streikkundgebungen und gewerkschaftlichen Protestaktionen in Düsseldorf, Köln, Dortmund, Bielefeld und Münster teil. Der Kreisverband Soest organsierte eine gemeinsame Anfahrt mit dem Zug zum Streikstandort nach Dortmund. Ziel war das Dietrich-Keuning-Haus, wo sich die Teilnehmer*innen organisierten. Mehrere hundert Gewerkschaftler*innen zogen von dort in Richtung Innenstadt und machten dabei lautstark auf ihr Anliegen aufmerksam. Die Route der Streikenden endete in der Kampstraße, wo verschiedene Redner, darunter Sebastian Krebs (stellvertretender Vorsitzender der GEW NRW), auf einer Kundgebung über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen informierten und die Forderungen der Gewerkschaft deutlich machten. Zentrale Elemente der Forderungen sind 6 Prozent mehr Gehalt und die Erfahrungsstufe 6 für die tarifbeschäftigten Kolleg*innen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und ein deutliches erstes Signal an den Verhandlungspartner. 


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