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G8, 9 ... AUS! – Daktiker zu Gast in Erwitte
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Auf Einladung der GEW Lippstadt boten die Akteure der allseits bekannten daktiker das Neuste aus dem Traditionsgymnasium Adolphinum. Das vornehmlich aus Lehrkräften bestehende Publikum war begeistert, fühlten sie sich doch in vielen Szenen an ihren eigenen Schulalltag erinnert. Der Kampf mit den Tücken der Digitalisierung und der verfehlten Schulpolitik kam ihnen allzu bekannt vor, auch das Agieren der Vertreter der Bezirksregierung. Sehr gelungen waren auch die Zwischenszenen „Das macht Schule“, in den die allerneusten (Hiobs)botschaften aus der Kultusbürokratie eingestreut wurden. Insgesamt ein sehr gelungener Abend!

Text: R. Lauber Foto: Peter Hoffmann

GEW Ortsverband Soest besucht die Ruhrfestspiele

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Am 5. Mai 2018 machte sich unter der Leitung von Heidrun Lutterbüse und Margret Wollny-Hagemann eine Gruppe GEW-Mitglieder mit Freunden und Angehörigen auf den Weg nach Recklinghausen zu den Ruhrfestspielen. Hier stand die Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" auf dem Programm, die die Soester Besucher voll und ganz überzeugte. (Foto: Lutterbüse)

Solidarität – Gerechtigkeit und Freiheit: 1. Mai Kundgebung in Lippstadt
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Bei der traditionellen 1. Mai-Kundgebung in Lippstadt war in diesem Jahr Kevin Kühnert, Juso-Vorsitzender, zu Gast in Lippstadt. Seine klaren Statements, engagiert und überzeugend vorgetragen, wurden von den 500 Anwesenden mit viel Applaus honoriert und fanden auch weit über die Kreisgrenzen hinaus große Beachtung. Auch die GEW war wieder mit einem Stand vertreten.

Foto: Roswitha Lauber (l) und Anne Mertens (r) mit dem Juso-Vorsitzenden am Rande der Kundgebung

Foto und Text: R. Lauber

Jahreshauptversammlung GEW OV Lippstadt
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GEW-Landeschefin Schäfer über Bildungspolitik

Lippstadt Die Abkehr vom Turbo-Abi, die Bündelung von Inklusionsschülern an Schwerpunktschulen und der Lehrermangel waren Themen des Vortrags der GEW-Landesvorsitzenden Dorothea Schäfer auf der Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) des Ortsverbandes Lippstadt. In der Aula der Gesamtschule informierte sie über Neuigkeiten aus dem Landtag.

Rückkehr zu G9: Der Gesetzesentwurf für die Rückkehr zu G9 „ist uns jetzt zugeleitet worden“, berichtete Schäfer. Die Anhörung im Schulausschuss fand am gestrigen Mittwoch statt. Die Umsetzung erfolgt 2019/2020. Die zweite Fremdsprache soll dann wieder ab dem siebten Schuljahr gelernt werden – aktuell lernen Schüler ab der sechsten Klasse eine zweite Fremdsprache. Ungewiss ist weiterhin, ob es wieder Halbtagsgymnasien gibt. Das sei nur möglich, wenn die Ergänzungstunden nicht mehr für alle Schüler gälten, so Schäfer.
Inklusion:
Auch zum Thema Inklusion informierte die Vorsitzende die GEW-Mitglieder. Bisher gebe es keine neuen gesetzlichen Regelungen, wie es weiter gehen solle. Laut Schäfer möchte das Ministerium die Stellen bündeln, das heißt auch die Inklusionsschüler, indem Schwerpunktschulen geschaffen werden. Doch schon jetzt sei die Verteilung der Schüler ein Problem und „überhaupt nicht geregelt“. Zudem müssten in den ausgewählten Schulen dann die Unterstützungsmöglichkeiten ausgebaut werden. „Das sollten die am besten ausgestatteten Schulen sein“, so Schäfers Meinung. Die Förderschulen möchte die Landesregierung laut Schäfer aber erhalten, „das heißt aber, dass mehr Stellen nötig sind“. Als positiv stufte die GEW-Vorsitzende die „große Gesprächsbereitschaft“ der Schulministerin und des neuen Staatssekretärs ein.

Lehrermangel: An Lehrpersonal mangelt es auch an den Grundschulen. Daher sollen, laut einer Idee der Landesregierung, arbeitslose Gymnasiallehrer zunächst zwei Jahre in einer Grundschule arbeiten – mit der Zusicherung, dass sie danach eine Stelle im Umkreis erhalten. „Eine Notlösung“, so Schäfer. Insgesamt würden rund 15 000 Lehrkräfte fehlen. Mit Werbesprüchen wie „Wirste Lehrer? Machste schlauer!“ versuche die Landesregierung nun Abiturienten den Beruf schmackhaft zu machen. Foto und Text: Der Patriot, Deimel

 

Jahreshauptversammlung OV Lippstadt - Wahlen
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GEW wählt Vorstand einstimmig wieder

Lippstadt „Das hat ein bisschen was von einem Klassentreffen“, begrüßte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) des Ortsverbandes Lippstadt, Roswitha Lauber, die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in der Gesamtschule. Auf der Tagesordnung stand neben dem Rechenschafts- auch der Kassenbericht an. Zudem gab es Neuwahlen.

Doch hier blieb alles beim Alten: Roswitha Lauber, die wegen ihrer guten Arbeit gelobt wurde, wurde einstimmig als Vorsitzende wiedergewählt. Auch ihre Stellvertreter Anne Mertens und Dirk Trombern wurden einstimmig wiedergewählt. Bei der Wahl des Kassieres und seines Stellvertreters herrschte ebenfalls Einstimmigkeit bei den Mitgliedern: Conny Decius bleibt Kassiererin, ihre Stellvertreterin bleibt weiterhin Heike Suermann. Bei der Wahl zum Beisitzer gab es eine Neuerung: Daniela Wacker-Klüner verstärkt nun als solche den Vorstand.

Nach den Wiederwahlen wurden die Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre Treue in der GEW geehrt wurden Joachim Sigge, Hans-Wilhelm Bernhard, Michael Sprenger und Gisela Zobel. Hiltrud Sueltrop wurde für 35 Jahre in der Gewerkschaft geehrt. Maria Thiemeyer ist bereits 30 Jahre dabei. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurde Juliane Weigang-Haselhoff geehrt. Ihr Sommerfest feiert die GEW am 10. Juli. Foto und Text: Der Patriot, Deimel

 

Treffen der Ruheständler
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Die GEW Lippstadt hatte zu einem ersten Treffen der Ruheständler mit einem gemeinsamen Frühstück ins Café im Grünen Winkel eingeladen. In netter Runde drehten sich die Gespräche um Allerlei, nicht nur um Schule. Viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen sind auch heute noch aktiv und geben Unterricht für Geflüchtete oder bringen sich anderweitig ehrenamtlich ein.

 (Bild und Text: Roswitha Lauber)

COPSOQ – Ein Weg aus der Belastung – Der Schulbericht liegt vor! – und nun?
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Die Schulen im Regierungsbezirk Arnsberg haben Ende letzten Jahres an der COPSOQ-Befragung teilgenommen. Die Beteiligung im Bezirk war ähnlich wie in den anderen Bezirken und schwankte je noch Schulform. Vor wenigen Wochen sind den Schulen nun die Schulberichte zugegangen und die Schulleitungen, vor allem aber die Lehrerräte und die Kolleginnen und Kollegen sind gefordert, diese Schulberichte auszuwerten und daraus für die eigene Schule geeignete Maßnahmen abzuleiten. Ziel der Befragung und der Maßnahmen ist es, die Belastungen am Arbeitsplatz Schule für die Kolleginnen und Kollegen spürbar zu verbessern. Die COPSOQ-Ergebnisse bieten hierfür einen guten Ansatzpunkt. Anne Ruffert, Expertin der GEW NRW, informierte auf Einladung der GEW Bezirk Arnsberg in Soest darüber, was bei der Auswertung und der Weiterarbeit am Schulbericht zu beachten ist. Dass die Kollegien Unterstützung beim Umgang mit dem Schulbericht brauchen, zeigte das ausgesprochen hohe Interesse an der Veranstaltung. Die Referentin gab viele wichtige Hinweise. Wichtig ist, dass sich die Verhältnisse, das heißt die Rahmenbedingungen an den Schulen ändern müssen, z. B. ein besserer Lärmschutz vor allem in den Turnhallen. Es reicht nicht, dass der Lehrkraft Möglichkeiten geboten werden, mit den Belastungen besser umzugehen, z. B. durch Entspannungstraining. Auch die Verweise auf die i. d. R. begrenzten Möglichkeiten der Schulträger greifen nicht, denn das Land NRW als Arbeitgeber ist in der Pflicht und muss erforderliche Mittel zur Durchführung von Verbesserungen zur Verfügung stellen. Wesentliche Leitfragen zur Auswertung des Schulberichtes sind: Wann ist Handlungsbedarf? (dieser ist auch dann gegeben, wenn eine Schule z. B. beim Item „Emotionale Anforderungen“ ähnliche Werte hat wie die Referenzschulen). Wie werden Entlastungsmaßnahmen abgeleitet, wie werden diese dokumentiert und wer ist zuständig? Die Belastungen an den Schulen zu senken, ist ein Prozess und es ist sinnvoll, externe Unterstützung einzuholen und die Verbesserungsmaßnahmen schrittweise und mit dem gesamten Kollegium anzugehen. Die den Anwesenden zur Verfügung gestellte umfassende Präsentation sowie konkrete Vorlagen für die Weiterarbeit an den Schulen waren sehr hilfreich. Noch hilfreicher waren die wertvollen Tipps von Anne Ruffert, etwa wie auf Konferenzen und in Gesprächen mit den verschiedenen Akteuren der Schule agiert werden kann. Dem Lehrerrat kommt in diesem Prozess eine wichtige Rolle zu, unterstützt werden sie von den Personalräten der verschiedenen Schulformen, die jederzeit unterstützend zur Verfügung stehen.

 (Bild und Text: Roswitha Lauber)

„Mit 67 noch vor der Klasse stehen?“
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„Nein!“  lautete die klare Antwort der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung  „Wege in den Ruhestand“,  die die GEW Lippstadt Anfang März angeboten hatte. Zahlreiche Interessierte waren der Einladung gefolgt, um sich von Jürgen Gottmann, dem Experten der GEW zum Thema Ruhestand informieren zu lassen. Der Referent erläutere nicht nur kurzweilig und anschaulich die Berechnung des Ruhegehaltes, sondern auch die Möglichkeiten vorübergehend oder vorzeitig aus den Schuldienst auszuscheiden, sei es durch den Antrag auf vorzeitige Zurruhesetzung oder der Möglichkeit, mit Hilfe des Modells „Teilzeit im Block“ eine Auszeit zu nehmen. Dass es möglich ist, teildienstfähig zu werden, war für viele der Anwesenden neu. Gut informiert und in dem Wissen für weitere Fragen, etwa zu verschiedenen Modellberechnungen für das eigene Ruhegehalt, einen kompetenten Ansprechpartner zu haben, verließen die Anwesenden nach Zweieinhalbstunden die gelungene Veranstaltung. Auch eine trockene Materie kann kurzweilig dargeboten werden.

(Bild und Text: Roswitha Lauber)

Didacta 2018: Bildungsgipfel im Flachland
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Ein Besuch der didacta ist ein MUSS für viele Lehrkräfte. Deshalb hatte auch dieses Jahr  die GEW Lippstadt für die Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis Soest wieder eine Busanreise organisiert, dieses Mal nach Hannover – ins Flachland. Neben den klassischen Unterrichtsmedien – sprich Lehrbücher– wurde die Messe vor allem durch viele Angebote zum Einsatz neuer Medien geprägt. Ob es um Smart-Boards, Apps, Lernplattformen oder E-books ging – eine Vielzahl von Ausstellern präsentierte anschaulich, wie sich Unterricht verändern kann und sicherlich zum Teil auch verändern wird. Der Besuch am GEW-Stand durfte natürlich auch nicht fehlen.

(Bild und Text: Roswitha Lauber)

Am 15. März 2018 fand die Jahreshauptversammlung des GEW-Ortsverbandes Soest statt.

Neben Mitgliederehrungen für 40- bzw. 25-jährige Mitgliedschaften, Entlastung des Vorstandes, Vorstandswahlen und einem Rückblick auf das Jahr 2017 standen Tätigkeitsschwerpunkte des Ortsverbandes für das Jahr 2018 im Mittelpunkt des ersten Teiles der Veranstaltung.

Im zweiten Teil stellte Michael Röder, FDP-Mitglied und Abteilungsleiter bei QUALIS in Soest, Grundzüge der schwarz-gelben Bildungspolitik in NRW vor. Auf der Basis des Koalitionsvertrages wurden wichtige Leitthemen wie Inklusion, Ausstattung der Schulen, Lehrkräftemangel oder Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufes thematisiert. Es entwickelte sich eine interessante und lebhafte Diskussion unter den Anwesenden.

Näheres lesen Sie bitte in der pdf-Datei rechts nach.

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V. li. n. re.: Referent Michael Röder, Pressesprecherin Angela Lehmenkühler, Mitglied des Leitungsteams und Jubilarin (25J.) Dagmar Feldhaus, Ansprechpartnerin für Senioren Heidrun Lutterbüse, Jubilar Heinrich Schulte (25 J.), Jubilarin Gabriele Kuhne (40 J.), Kassierer Heinz Hagmanns, stv. Schriftführer Stefan Weide                              Foto: Christoph Kant

Coolness-Training mit Jürgen Berger

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Am Donnerstag, den 08.02.2018 veranstaltete der Ortsverband Soest ein sog. „Coolness-Training“ mit dem Antigewalt- und Coolness-Trainer Jürgen Berger. Um die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten nicht Weiberfastnacht, sondern trafen sich im Restaurant „Am Kattenturm“ zu einer interessanten Veranstaltung.
Unterrichtsstörungen durch „herausforderndes Verhalten“ sind an vielen Einrichtungen an der Tagesordnung.

Verbale oder körperliche Angriffe müssen weder von Mitschülerinnen und Mitschülern, noch von Lehrkräften hingenommen werden. Jürgen Berger stellte sehr anschaulich dar, dass „Benehmen, das du ignorierst, Benehmen ist, das du erlaubst“. Lehrerinnen und Lehrer sollten das Verhalten ihrer Schüler verstehen, aber sie müssen nicht damit einverstanden sein. Der Referent vermittelte in einem authentischen Vortrag, wie wichtig eine Kultur des Hinschauens ist, wenn es um den Umgang mit Konflikten im Schul-, bzw. Erziehungsalltag geht. Die Konfrontation mit respektlosem Verhalten von Schülerinnen und Schüler stellt eine große Herausforderung dar, die nicht tolerierbar ist und u.a. die Gesundheit von Lehrkräften gefährdet.

An praktischen Beispielen wurde deutlich, wie sinnvoll die Einhaltung der Regeln „Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin“ ist und dass Konsequenz die wichtigste Voraussetzung für die Durchsetzung von Regeln darstellt.
Jürgen Berger arbeitet mit vielen Schulen und Einrichtungen in ganz Deutschland zusammen und konnte von vielen Erfahrungen mit dem „Coolness-Training“ berichten. Auch im Anschluss stand er noch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.  (Text und Bild: D. Feldhaus, H. Hagmanns)

GEW Lippstadt: Fahrt zur documenta nach Kassel

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Die GEW Lippstadt hatte eine Fahrt zur documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, nach Kassel organisiert. Auch wenn die Begegnung mit den dargebotenen Objekten in dem einen oder andern Fall durchaus gemischt ausfiel, waren die Teilnehmer*innen dennoch sehr zufrieden und genossen den sonnigen Tag. Beim nächsten Mal in fünf Jahren wollen sie wieder dabei sein!

(Bild &Text: R. Lauber)

Sommerfest GEW Lippstadt

Bei gutem Wetter und mit guter Laune ließen knapp 30 Kolleg*innen am letzten Dienstag vor den Sommerferien das Schuljahr ausklingen. Das Sommerfest der GEW Lippstadt ist seit vielen Jahren etabliert, bietet es doch die Möglichkeit zum schul- und schulformübergreifenden Austausch über das, was war und über das, was im neuen Schuljahr auf alle zukommen wird. Mit Blick auf die neue Landesregierung sind alle gespannt auf das kommende Schuljahr. Dabei stehen natürlich insbesondere mögliche Auswirkungen auf Lippstadt und Umgebung im Vordergrund. Das leibliche Wohl und Gespräche über die unterrichtsfreie Zeit kamen natürlich auch nicht zu kurz.

(Bild & Text: R. Lauber)